Voller Vorfreude und Spannung blicken wir auf den Frühsommer und den Sommer 2025. Denn dann werden gleich zwei neue Bäder eröffnet. Da sich beide Vorzeige-Neubauten im Zeitplan befinden, konnten wir im Dezember 2024 die Eröffnungstermine der neuen Freizeiteinrichtungen sowie die Tarife verkünden.
Das neue Sesekebad in Kamen wird am 16. Mai (Freitag) und das neue Häupenbad in Bergkamen am 4. Juli (Freitag) mit einem bunten Rahmenprogramm feierlich eröffnet. Voraussetzung hierfür ist, dass es in Zukunft keine unvorhersehbaren Verzögerungen bei den Neubauten gibt. „Wir sind bei beiden Bädern im Zeitplan. Wir freuen uns also, nun endlich die Eröffnungstermine bekanntgeben zu können. Damit steigt die Vorfreude und wir können den Countdown bis zum Start der neuen Bäder offiziell einläuten“, erklärte Jochen Baudrexl, GSW-Geschäftsführer, zum Jahresende 2024. Knapp ein halbes Jahr vor dem geplanten Start der neuen Bäder hat der Aufsichtsrat der Gemeinschaftsstadtwerke zudem die künftigen Tarife der neuen Bäder beschlossen.
Im Sesekebad und Häupenbad wird es demnach einen Rabatt von zehn Prozent bereits für einen Erwachsenen und einem Kind geben. Somit gibt es eine Vergünstigung auch für Kleinfamilien oder Alleinerziehende. „Damit sind wir Vorreiter. Meistens beginnen die Familienkarten erst mit zwei Erwachsenen und einem Kind“, erläuterte Carsten Langstein mit Blick auf die Tarifmodelle in anderen Bädern der Region. Die Familienkarten in den GSW-Bädern sind zudem mit allen Geldwertkarten flexibel kombinierbar, sodass man bis zu 20 Prozent Rabatt auf den normalen Eintrittspreis erhalten kann.
Mit dem neuen Sesekebad als modernes Kombibad (Hallenbad und Freibad) entsteht ein hochwertiges sportorientiertes Bad in Kamen Mitte. Das Häupenbad als ganzjähriges Freizeitbad mit vielen Freizeitelementen steht für das erlebnisorientierte Schwimm- und Badevergnügen, was auch viele Besucher aus der Region anziehen wird. Mit den neuen Bädern werden also unterschiedliche Zielgruppen mit unterschiedlichen Aufenthaltsdauern angesprochen. Daher werden auch erstmals in der GSW-Geschichte unterschiedliche Tarifmodelle eingeführt. Gerade im Häupenbad finden Gäste ihren passenden Zeittarif, je nachdem ob nur kurz ein paar Bahnen gezogen werden oder ein Freizeitbesuch für mehrere Stunden geplant ist.
Dafür gibt es im Sesekebad einen Spätschwimmertarif, der die letzte Stunde vor Badeschluss besonders vergünstigt. Beide Bäder haben einen speziellen Tarif für Frühschwimmer gemeinsam, der ein günstiges Angebot für die ersten Stunden bietet.
Alle Informationen und Tarife finden sich auf der Seite GSW Wasserwelt
Einen positiven Ausblick auf die Strompreise konnten wir im Oktober 2024 geben. Trotz steigender Netzentgelte im Strom im Jahr 2025 können wir durch eine langfristige und starke Einkaufspolitik unsere Stromarbeitspreise senken. Die Gaspreise bleiben zudem stabil, da wir die steigenden Netzentgelte und den erhöhten CO2-Preis kompensieren können.
Während der Arbeitspreis im Strom zum Jahreswechsel 2025 reduziert werden kann, sind wir jedoch aufgrund der erhöhten fixen Preisbestandteile gezwungen, den monatlichen Grundpreis zu erhöhen. Durch die Preisanpassung wird ein typischer Stromkunde mit einem Jahresverbrauch von 3000 Kilowattstunden demnach um rund 60 Euro (brutto) entlastet.
Bereits im Februar 2024 konnten wir unseren Kunden die positive Nachricht über stabile Strompreise überbringen: Nach dem fehlenden Zuschuss aus dem Bundeshaushalt für Höchstspannungsnetze mussten die Übertragungsnetzbetreiber ihre Netzentgelte mehr als verdoppeln. Dadurch haben sich auch die Netzentgelte vieler Stadtwerke drastisch erhöht. Dennoch konnten wir Anfang 2024 die Senkung der Strom-Tarife um 32 Prozent halten.
In der Sparte Wasser konnten die Preise zum April gesenkt werden aufgrund von niedrigeren Wasserbezugs- und Wassertransportkosten. Bei einem beispielhaften Wasserverbrauch von 120 Kubikmetern Wassern bedeutete dies eine Entlastung von knapp 20 Euro im Jahr.
Durch eine langfristige und vorausschauende Einkaufspolitik bieten wir unseren Kundinnen und Kunden sichere und stabile Energiepreise an, auf die sie sich langfristig verlassen können.
Im Herbst verwandelt sich Bergkamens Mitte jedes Jahr in ein buntes und beeindruckendes Lichtermeer mit vielen Attraktionen für Groß und Klein. Im Oktober 2024 lockte das vielfältige Programm wieder Tausende Besucherinnen und Besucher nach Bergkamen. Der GSW Lichtermarkt brachte nicht nur die Stadt, sondern auch viele Familien zum Strahlen.
Bunte Walkacts, spektakuläre Lichtspiele, magische Shows und natürlich das große Feuerwerk – der Bergkamener GSW Lichtermarkt war im Oktober 2024 bei bestem Wetter ein voller Erfolg. An unserem GSW-Stand nutzten viele Besucher wieder die Gelegenheit, ein Erinnerungsfoto in der Fotobox zu machen.
In guter Erinnerung bleiben auch die anderen Veranstaltungen, die wir seit Jahren in unserem Versorgungsgebiet unterstützen. Dazu zählen beispielweise die GSW Kamen Kite, die GSW Kamen Klassik, das Hafenfest in der Marina Rünthe, die Winterwelt in Kamen oder der Winterzauber in Rünthe. Während die GSW Kamen Kite aufgrund der schlechten Wetterverhältnisse 2024 ausfallen musste, fanden die anderen Events mit jeweils großem Publikum statt. Den Jahresabschluss bildete dabei traditionell die GSW-Stadtmeisterschaft im Eisstockschießen. 120 Mannschaften haben sich in spannenden Wettkämpfen um den Titel auf der Eisbahn der Kamener Winterwelt gemessen. Am Ende setzte sich der Skiclub Kamen durch. Alle weiteren Informationen zu den Veranstaltungen gibt’s auf unserer Seite Engagement / Förderprogramm
„Jetzt wird‘s bunt“ – unter diesem Motto haben wir unsere Mal-Aktion zur Verschönerung der Stromkästen im Versorgungsgebiet ins Leben gerufen. Unzählige Malvorlagen sind seitdem bei uns eingegangen. Im Sommer 2024 wurden dann die ersten Stromkästen mit Hilfe von kleinen und sogar auch großen Künstlerinnen und Künstlern gestaltet. Aus den grauen, manchmal auch stark verschmutzten oder besprühten Stromkästen, wurden somit echte Hingucker.
„Wir durften uns nicht nur über eine Vielzahl an tollen Bildern freuen, sondern auch über konkrete Vorschläge von Stromkästen, die verschönert werden sollten“, berichtete Mareike Füllner, Kommunikation und Marketing bei den GSW. Nach einer Überprüfung und einer Reinigung der Verteilerkästen wurden dann im ersten Schritt mehr als 50 Standorte mit den schönsten Bildern umgestaltet. Dafür wurden die Malvorlagen digitalisiert und mit Hilfe der Firma Kemna Druck auf eine Folie bedruckt und auf die Stromkästen angebracht. Dort, wo zuvor nur ein grauer oder beschmierter Stromkasten zu sehen war, sorgen die Bilder der kleinen Künstler nun für ein neues, angenehmeres Erscheinungsbild.
Nach und nach sollen weitere Stromkästen im Versorgungsgebiet der GSW mit Hilfe von kleinen Künstlern umgestaltet werden. Die Mal-Aktion geht also weiter. Die Malvorlage gibt’s zum Herunterladen unter Malvorlage
Neuer Bäder-Chef, neuer Geschäftsführer und die Begrüßung neuer Auszubildende. Im Jahr 2024 wurden gleich mehrere neue Mitarbeiter begrüßt und entscheidende personelle Weichen für die Zukunft gestellt.
Mit Carsten Langstein haben wir im Frühjahr 2024 einen langjährigen Branchenexperten als neuen Bäder-Chef gewinnen können. Der 39-Jährige wurde zum März neuer Fachbereichsleiter der GSW-Wasserwelt. Vor seinem zweijährigen Engagement in einer bäderspezifischen Unternehmensberatung in Düsseldorf war Langstein 13 Jahre im Solebad in Werne tätig. Bis Anfang 2022 fungierte er dort als Kaufmännischer Leiter. Bei seiner Rückkehr in die Bäderbranche und der offiziellen Vorstellung war die Vorfreude auf die neue Aufgabe bei dem gebürtigen Kamener spürbar. „Es werden faszinierende Bäder, die wir den Bürgerinnen und Bürgern anbieten können. Ich freue mich, dass ich einen maßgeblichen Teil zur größten Bäderlandschaft im Kreis Unna beitragen darf“, sagte Carsten Langstein.
Zwei weitere weitreichende, personelle Entscheidungen wurden im Jahr 2024 getroffen. Alexander Loipfinger wurde nach einstimmiger Wahl vom Aufsichtsrat und der Gesellschafterversammlung zum neuen Geschäftsführer der GSW bestellt. Der 56-jährige Diplom-Ökonom, der zuletzt als alleiniger Geschäftsführer bei den Stadtwerken Fröndenberg Wickede fungierte, wird ab Januar 2025 zur GSW wechseln. „Mit Alexander Loipfinger haben wir einen ausgewiesenen Branchenkenner mit langjähriger Erfahrung in der Energiewirtschaft für unsere Gemeinschaftsstadtwerke gewinnen können. Damit haben wir die personellen Weichen für die Zukunft gestellt“, sagte Bernd Schäfer, Aufsichtsratsvorsitzender der GSW, nach der Bestellung des neuen Geschäftsführers im Mai 2024. Mit der Bestellung von Alexander Loipfinger wird der langjährige Geschäftsführer Jochen Baudrexl zum Vorsitzenden der Geschäftsführung benannt. In einer Doppel-Spitze werden Alexander Loipfinger und Jochen Baudrexl, dessen Vertrag vorzeitig bis Ende 2025 verlängert wurde, im Jahr 2025 führen. Nach dem Ausscheiden von Jochen Baudrexl wird Alexander Loipfinger ab 2026 die alleinige Geschäftsführung übernehmen.
Weitere neue Gesichter bei den GSW konnten wir traditionell Anfang August begrüßen. Fünf Auszubildene starteten in eine spannende und bewegende Zeit bei einem Energieversorger. Zur Industriekauffrau wird Josephine Pudelko ausgebildet. Den Beruf zum Elektroniker für Betriebstechnik erlernt Nick Ronshausen. Noah Knopik und Leon Rüssel werden zu Anlagenmechanikern ausgebildet. Die Ausbildung zum Fachangestellten für Bäderbetriebe hat Tobias Stoltefuß angetreten. Er wird die Entwicklung und die Neueröffnung der beiden neuen Freizeiteinrichtungen der GSW – Sesekebad in Kamen und Häupenbad in Bergkamen – in seinem beruflichen Alltag miterleben.
Mit Blick auf den Klimawandel haben sich auch die Anforderungen an eine künftige Energieversorgung geändert. Während die Kommunen Kamen, Bönen, Bergkamen den Fokus auf die Kommunale Wärmeplanung richten, haben wir einige Maßnahmen zum Ausbau unseres Wärme-Netzes im Jahr 2024 angestoßen. Dazu gehörten auch die Arbeiten im Pantenweg in Bergkamen, wofür sogar ein stattlicher Urwelt-Mammutbaum mit Hilfe einer Spezialfirma umgepflanzt wurde.
Ein wichtiges Instrument der Energiewende wird die Kommunale Wärmeplanung sein, um die angestrebte Klimaneutralität der Bundesregierung bis 2045 zu erreichen. Die Kommunen in unserem Versorgungsgebiet wollen sich der Aufgabe der Kommunalen Wärmeplanung gemeinsam stellen. Im Mai 2024 wurden die beantragten Fördergelder dafür bewilligt. Wir als Energieversorger stimmen mögliche Ausbaugebiete des Wärme-Netzes mit den Kommunen ab.
Anhand der bestehenden Netze haben wir bereits an einigen Stellen im Versorgungsgebiet unser Erweiterungsmaßnahmen durchgeführt. Dazu gehörte beispielsweise der Baubeginn im Pantenweg in Bergkamen, um künftig das Neubaugebiet „Erdbeerfeld“ mit umweltfreundlicher Wärme versorgen zu können. Im Zuge der Maßnahme wurde im Juli 2024 ein Urwelt-Mammutbaum in einer spektakulären Aktion umgepflanzt. Mit schwerem Gerät, das über eine riesige Schaufel verfügt, wurde die etwa acht Meter hohe und fünf Meter Durchmesser fassende Pflanze aus dem Boden gehoben und an eine andere Stelle versetzt. Denn dort, wo der etwa 15 Jahre alte Baum ursprünglich stand, wurden im Sommer neue Versorgungsleitungen für das Wärme-Netz verlegt.
Zum ersten Mal haben wir im Frühjahr 2024 unser Förderprogramm „Mit Herz für die Region“ ausgelotet. Damit unterstützen wir lokale Vereine, Institutionen und Bildungseinrichtungen bei der Umsetzung verschiedener Projekte. Insgesamt flossen über diesen Weg Fördergelder in Höhe von insgesamt 21.000 Euro in besonderes Engagement vor Ort. Insgesamt 21 verschiedene Institutionen durften sich über eine Finanzspritze von jeweils 1000 Euro freuen. Bei der offiziellen Scheck-Übergabe im Mai 2024 gab es dementsprechend viele strahlende Gesichter.
So vielfältig das Vereinsleben im Versorgungsgebiet ist, so unterschiedlich stellten sich auch die Projekte dar. So wurden durch die Finanzspritze der GSW beispielsweise neue Spielgeräte für Kita-Kindergärten, ein Bücherschrank für einen Ortsteil, Vereinsfeste, neues Vereinsequipment oder Projekte zur Leseförderung, Bildungs- oder Jugendarbeit finanziert. Insgesamt hatten sich mehr als 50 Institutionen mit ihren Projekten während der zweimonatigen Bewerbungsphase bei unserem ersten Förderprogramm gemeldet.
Um einen fairen und transparenten Prozess zu ermöglichen, entschied das Los, an wen die Fördergelder fließen. Der Fördertopf wurde dabei in vier Kategorien geteilt: Zehnmal 1000 Euro gingen an Vereine, jeweils dreimal 1000 Euro wurden vergeben in den Kategorien Bildung, Soziales sowie Kunst/Kultur/Musik. Darüber hinaus hat eine Jury der GSW unter allen Einsendungen den Sonderpreis in der Kategorie Nachhaltigkeit vergeben. 2024 durfte sich die Initiative „Fair Friends“ aus Kamen über den Sonderpreis und eine finanzielle Unterstützung in Höhe von 1000 Euro freuen. Der zweite Sonderpreis in Höhe von 1000 Euro sicherte sich die Handballabteilung des TuS Overberge. Beim Social-Media-Preis holte sich die Institution die Finanzspritze, die innerhalb eines gewissen Zeitraums die meisten Stimmen auf den sozialen Kanälen der GSW für sich sammeln konnte.
Wichtige Themen rund um unseren Auftrag der Daseinsvorsorge sind der sukzessive Ausbau und die ständige Instandhaltung unserer Versorgungsnetze. In den Sparten Strom, Gas, Wärme und Wasser fanden 2024 unzählige Baumaßnahmen statt.
Eine größere Maßnahme hat beispielsweise im Mai 2024 in der Bahnhofstraße in Bönen begonnen. In mehreren Bauabschnitten wurden hier neue Versorgungsleitungen im Stromnetz verlegt. Im Anschluss an die Baumaßnahme plant die Gemeinde Bönen den Straßenendausbau in der Bahnhofstraße. Damit es hierbei nicht zu Verzögerungen kommt und die Verkehrsbeeinträchtigungen so gering wie möglich gehalten werden, haben wir unsere Stromversorgungsleitungen im Vorfeld erneuert.
Im Zuge der Energiewende und den damit verbundenen Herausforderungen – unter anderem durch einen erhöhten Strombedarf - investieren wir gezielt in unser Versorgungsnetz, um uns auf die zukünftigen Anforderungen einstellen zu können.
Wann lohnt sich eine Photovoltaik-Anlage? Welche Voraussetzungen muss mein Haus erfüllen? Wie hoch sollte mein Verbrauch sein, damit sich eine PV-Anlage rentiert? Und was passiert nach den 18 Jahren im Pachtmodell mit dem GSW EnergieDach? Diese und viele weitere Fragen konnten die Experten beim zweiten „Energie-Dialog mit den GSW“ beantworten.
Zum zweiten Mal hatten wir im April 2024 zu unserer kostenlosen Informationsreihe „Energie-Dialog mit den GSW“ eingeladen. Rund 100 Teilnehmerinnen und Teilnehmer verfolgten im SportCentrum Kaiserau nicht nur die informativen Vorträge, sondern nutzten die Gelegenheit, mit den Energieberatern ins Gespräch zu kommen und somit wertvolle Tipps aus erster Hand zu erhalten. So blickte Rüdiger Brechler, Energieberater und Solarfachberater der EANRW GmbH, zunächst auf das Solarpaket I, das die Bundesregierung seinerzeit auf den Weg gebracht hat. Mit dem neuen Gesetz soll der Ausbau von PV-Anlagen forciert werden. Danach stellten wir das GSW EnergieDach vor, mit dem man eine PV-Anlage pachten kann. Bei dem Rundum-sorglos-Paket fallen keine Investitions-, Wartungs- oder Reparaturkosten an.
Beim dritten Energie-Dialog, der im November 2024 im Förderturm in Bönen stattgefunden, ging es um das Thema „Haus energieeffizient umrüsten - Möglichkeiten und Förderungen". Dabei erklärte Dipl.-Ing. Architekt Jan Karwatzki vom Öko-Zentrum NRW die gesetzlichen Anforderungen und verschiedenen Möglichkeiten, um ein Gebäude energetisch und zukunftssicher aufzustellen. Er stellte dabei die verschiedenen erneuerbaren Heizsysteme und gesetzlichen Vorgaben für einen Heizungstausch vor. Zudem blickte er auf die neuen Fördermöglichkeiten.
Alle Informationen zur kostenlosen Informationsreihe gibt's auf unserer Seite Energie-Dialog
Energie entdecken und verstehen – das ist der Titel des Energieprojekts, zu dem wir im Frühjahr 2024 die vierten Jahrgänge aller Grundschulen im Versorgungsgebiet eingeladen haben.
Zwölf Schulen sind der Einladung im Schuljahr 2023/24 mit 34 Klassen gefolgt. Die doppelstündige praxisorientierte Lerneinheit wird in Kooperation mit der Deutschen Umwelt Aktion durchgeführt. Nach einer kurzen Theorieeinheit geht es schnell in die Praxis über. Eine kleine Dampfmaschine erklärt das Prinzip des Kraftwerkes. Feuer und Dampf sorgen für Aufmerksamkeit bei den Schülerinnen und Schülern. Bei einem genaueren Blick hinter die Kulissen, wird aber deutlich, wo das Problem liegt: vom fossilen Brennstoff ist nach kurzer Zeit nichts mehr da und nebenbei wird CO2 freigesetzt.
Beim Energieprojekt, das wir seit vielen Jahren anbieten, gehen die Schülerinnen und Schüler auf Entdeckungstour rund um die Erneuerbaren Energien. Denn Sonne, Wind und Wasserkraft sind nicht endlich und produzieren auch keine klimaschädlichen Abgase. Mittels Taschenlampe werden Helikopter, Auto und Käfer, die über ein kleines Solarpaneel verfügen, in Bewegung gesetzt. Windkraft kann jedes Kind selbst erzeugen. Einmal kräftig ins kleine Windrad pusten und schon leuchtet die Lampe.
„Wir sehen das Energieprojekt als gute Chance, den Kindern auf spielerische Art und Weise die Bedeutung und Möglichkeiten von Erneuerbaren Energien näher zu bringen“, erklärt Mareike Füllner, Kommunikation und Marketing bei den GSW. Neben dem Energieprojekt für Grundschulen bieten die GSW auch eine abgewandelte Version für Vorschulkinder in den Kindertageseinrichtungen an. Das KiTa Angebot haben 34 Einrichtungen aus Kamen, Bönen und Bergkamen im Jahr 2023/24 wahrgenommen.
Sicherung klimafreundlicher Wärme: Gemeinsam mit der E.ON Energy Solutions GmbH haben wir im Februar 2024 einen neuen langfristigen Vertrag über die Wärmelieferung aus dem Biomasseheizkraftwerk in Bergkamen geschlossen. Somit kann die Energieversorgung über das Biomasseheizkraftwerk langfristig, nämlich bis mindestens Ende 2039, sichergestellt werden.
„Wir freuen uns, dass wir die vertrauensvolle Arbeit fortsetzen und damit die Weichen für die Versorgung mit grüner Wärme für unsere Kunden stellen können. Vor allem mit dem Blick auf den künftigen Betrieb des Wärme-Netzes in Bergkamen ist der Anschlussvertrag von sehr großer Bedeutung für uns“, erklärte GSW-Geschäftsführer Jochen Baudrexl. Gemeinsam mit den beiden Geschäftsführern der E.ON Energy Solutions GmbH, Patrick Schneckenburger und Dr. Jochen Handke, unterzeichnete Baudrexl im im Februar 2024 den neuen Vertrag, der eine Laufzeit bis Ende 2039 beinhaltet.
Neben der CO₂-neutralen Stromproduktion werden aus dem Biomasseheizkraftwerk in Bergkamen bis zu 20 Mega-Watt Wärmeleistung ausgekoppelt. Damit werden rund 1.000 Haushalte in Bergkamen mit Wärme versorgt. Und diese ist klimafreundlich. Im Biomasseheizkraftwerk wird altes, recyceltes Holz genutzt, um daraus umweltfreundliche, grüne Energie zu erzeugen. Moderne Feuerungstechnik (Wirbelschichtfeuerungsanlage) und Filtertechniken gewährleisten eine regionale und umweltfreundliche Energieproduktion. Insgesamt werden so jedes Jahr circa 67.000 Tonnen CO2 im Vergleich zu einer konventionellen Erzeugung eingespart.
Knapp 400 Unternehmen erhalten künftig in unserem Versorgungsgebiet einen kostenlosen Glasfaseranschluss. Als Netzeigentümer bauen wir gemeinsam mit unseren Kooperationspartnern Helinet und BreitBand Bergkamen das schnelle Internet in Gewerbegebieten aus.
Der offizielle Startschuss für schnelles Internet erfolgte im Januar 2024. Dann wurden die entsprechenden Verträge unter anderem im Rathaus Kamen durch Bürgermeisterin Elke Kappen und GSW-Geschäftsführer Jochen Baudrexl unterzeichnet. Zu einem späteren Zeitpunkt erfolgte dann der erste symbolische Spatenstich in einem Gewerbegebiet in Bergkamen. Somit wurde die Grundlage für den sukzessiven Ausbau eines Hochgeschwindigkeitsnetzes im Versorgungsgebiet der GSW gelegt. Neben den Gewerbegebieten, die bis voraussichtlich Anfang 2026 schnelles Internet erhalten sollen, forcieren die Kooperationspartner zudem den Ausbau von Glasfaseranschlüssen in unterversorgten privaten Bereichen, den sogenannten Weißen Flecken.
Betrieben wird das Glasfasernetz künftig vom Telekommunikationsunternehmen Helinet, das verschiedene Tarife für schnelles Internet anbietet. Durch die Vertriebskooperation kann die Helinet künftig die Glasfaserinfrastruktur der Deutschen GigaNetz nutzen. Die Finanzierung der Anschlüsse ist zum größten Teil durch Fördermittel möglich, die die BreitBand Bergkamen (BBB) als Eigenbetrieb der Kommunen Kamen, Bönen und Bergkamen beschaffen hat. Mit den Kooperationspartnern GSW und Helinet verfolgt man das Ziel, das Glasfasernetz flächendeckend auszubauen.